Facebook Datensammler und Voyeurdienste

Veröffentlicht am November 21, 2007
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Nein, dass soll kein Facebook Bashing werden! Aber wenn ich beim Robert lese, dass ein “Feature” in der immer populärer werdenden Internetuserverwaltung Facebook dazu dient, Daten von anderen Diensten, Webanwendungen etc. zu sammeln um keine Ahnung was damit zu tun, geht mir so langsam die Hutschnur hoch.

Das Facebook Beacon System sendet Aktivitäten auf Drittseiten an Facebook. Das kann zB ein Kaufvorgang auf Amazon sein. Wenn denn diese Seite mit Facebook einen Kooperationsvertrag zwecks Datenübermittlung abgeschlossen hat.

Es geht leider dort hin und ich bin skeptisch, ob das überhaupt jemand verhindern kann. Selbst wenn man gar keinen Internetzugang besitzt werden Daten/Informationen verfügbar sein, die man ggf. eigentlich für sich behalten wollte. Egal ob zur Terrorabwehr, oder für zurecht geschnittene Werbung, das sammeln von Daten und das Verknüpfen mit bestimmten Verkaufsvorgängen, Vorlieben oder Mitgliedschaften ist absoluter Mist.

Die persönlichen Daten wie Anschrift inklusive Vor- und Nachname sind ja das eine, aber wenn ich praktisch von jedem dahergelaufenen Webdienst erfahren kann, was Frau Maier isst, trinkt, Bücher und DVDs kauft, bei Beate Uhse und Schlecker immer wieder gern in den Warenkorb wirft, stimmt mich das bedenklich.

Ich denk die Liste könnte man schier endlos weiter führen. Einige halten solche Vorgänge für Verschwörungstheorien. Manchmal beschleicht mich das Gefühl, dass es keine Theorien sind.

via basicthinking.de

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Kommentare

2 Antworten auf “Facebook Datensammler und Voyeurdienste”

  1. Stephan am November 21st, 2007 14:01

    Nö, keine Verschwörungstheorie, nur das Ergebnis dessen, was IT ausmacht: das zu machen, was machbar ist. Ich nenne es immer den Ikea-Effekt: entdecke die Möglichkeiten.

    Der einzelne Dienst hat nichts böses im Sinn, vermutlich hat er gar nichts im Sinn ausser Produktivitätssteigerung. Aber die Kombination solcher Dienste ist möglich - und in ihrer Summe bedenklich.

    Da vertrau ich mein digitales Leben doch lieber einem professionellen Unternehmen (Google?) an als vielen verschiedenen semi-Profs…

    Einfach alle 10 Jahre auswandern und den namen wechseln, das wäre dann die Lösung

  2. Vito am November 21st, 2007 14:12

    das mit dem Auswandern wird dann auch nichts nützen ;-)

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